Ein Schuljahr Brasilien - und noch viel mehr...

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Angekommen - 10 Tage danach

Oi!

 Das wird ein Kurzresumee, eigentlich wollte ich laenger schreiben, ich hatte auch schon den Text feritg, aber dann beschloss dieser brasilianische Computer sich aufzuhaengen. Jetzt wird mein Text einen veraergerten Unterton ahben, was ich eigentlich nciht wollte. MIST! Dann werde ich jetzt erst mal mit den ersten beiden Tagen anfangen, und dann einen freundlicheren Text das naechste mal schreiben. Und nochwas: bite nicht ueber die Gramatik aergern, ich wechsle hier zwischen deutsch, englisch und portugsiesisch, da kommt das schonmal vor.

Tag -1 - 31.7.
Gegen 6 Uhr aufgestanden. Noch ein letztes Mal Cornflakes gefruehstueckt, dann mit Mama und Papa ab zum Flughafen. Flug Frankfurt-Muenchen (planmaessig 8.55 bis 9.50) flog gegen 9.20 los kam gegen 9.50 Uhr an. Am Flughafen trafen ir andere Menschen von AFS, und gingen zusammen zum Gate. Auf mienen FLugtickets steht MR Katharina S. Hatte schon Angst, dass ich deshalb nicht on Board darf, klappte aber alles ganz gut. 12 Stunden Flug sind echt endlos, aber ich war froh, weil ich ehrlich gesagt auch Angst hatte, vor dem was mich in São Paulo erwarten wuerde. Ich ging von einer Busfahrt aus. Aber es kam anders. Wir wuerden alle im MONACO HOTEL SÂO PAULO schlafen. Meine Zimmernahcbrain war nett. Ab jetzt wuerde ich ein Jahr lang auf harten Betten schlafen und das Toilettenpapier NICHT in die Toilette schmeissen.

 Tag 1 - 1.8. Um 5.30 aufstehen, fruehstuecken (das ist alles SEHR suess hier, selbst gesuesten Kaffe finden die bitter, wenn da nicht 10 KG Zucker dirn sind). Als Gruppe von 30 Menschen (manche waren schon eg, manche wuerden noch gehen) ging es ab zum internationalen Flughafen. Dann reisten wir als kleine Gruppe von 5 Menschen mit einer AFS-Volunteer weiter zum Inlandsflughafen(der mt dem Unfall, you remember?) Aber Aufgrund dieses Unfalls ging der Flug von Fred und mir nach Uberlândia doch vom internationalen FLughafen. Wir setzen die anderen ins Flugzeug und sprangen in den naechsten Bus zurrueck. Zum Glueck hatten wir noch genug Zeit um bei Pizza Hut zu essen! In Uberlândia wuden Fred und ich jeweils von unseren Familien abgeholt, wir wohnen in der gleichen Stadt, was sich spaeter als ziemlich cool erweisen wird.  Wir assen etwas in der Shopping Mall, und fuhren nach Patos de Minas. Meine neue Heimat. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinner, doch, ich ging sehr frueh ins Bett weil ich vollkommen fertig war.

 

Also, seit bereit fuer mehr,

beijoooos de katharina

12.8.07 00:28


"Und, ist es in Brasilien anders?" - "Nee, eigentlich ist alles gleich!"

Oi!

Ja, auch wenn man das nich gluabt aber Kinder verstehen tatsaechlich Ironie. Ansonsten kurz: Brasilien heisst ja nicht Deutschland und befindet sich auch nicht dort, wir Deutschland ist. Es IST anders hier. Deshalb habe ich beschlossen, einfach mal ein paar Dinge aufzuschreiben, die ich in den ersten Tagen ziemlich anders fande.

Essen
Ja, das Essen hier... Wenn ich das mal so sagen kann: Sobald ich nur ein bisschen hungrig bin, kann ich davon ausgehen, dass hier alle um mich herum schon vor Hunger tot umgefallen sind. Selbst in den USA wird nicht so ungesund und viel gegessen wie hier!

Strassen
Brasilianische Strassen zu ueberqueren ist eine Exstremsportart - zumindest bei mir in der Stadt. Das ist naemlich alles ein bisschen schwierig. Die Autos haben hier zwar Ampeln, aber die Fussgaenger nicht, und meisstens auch keinen Zebrastreiffen. Also mache ich das immer so: Ich schaue ob ekin Auto kommt, bzw. weil eigentlich immer eins kommt, wie weit es nich weg ist. Und dann renne ich. Aber man gewoehnt sich daran. Das als Fussgaenger. Als Autofahrer ist das auch nicht so leicht. Wer hierin Brasilien seinen Fuehrerschein macht, der hat nirgendwo mehr Probleme, Auto zu fahren. Die Fahr von Uberlândia nach Patos war echt holprig, ein Schlagloch flogt dem anderen. (Ausserdem sind wir zwischen brennenden Bueschen an der Seite vorbeigefahren, das war echt Abenteuer. Mein Gastonkel meinte nur, dass ich das auf keinen Fall meinem Vater sagen darf.) Ich weiss nicht, ob es hier so etwas wie die StVO oder sowas gibt. Hier in Patos gibt es echt viele Motorraeder und Fahrraeder, und meine Gastmutter hat mir schon erzaehlt, dass es hier sauviele Unfaelle gibt, gerade weil sich niemand an die Regeln haelt. Aber die coolste Strasse ist die zu unserer Farm. Die ist naemlich nicht geteert, sondern da ist so roter Sand drauf. Und die hat Schlagloecher und Huegel und Rillen davon kann der Rest nur traeumen. AUsserdem sind da immer Kuehe drauf, die ausgebuechst sind. Da muss man vorsichtig sein. An meinem ersten wochenende haben mien aelterer Gastbruder und ich uns hinten auf den Pick-Up gestellt, als wir gefahren sind. DAS war sooooooo cool (kine Angst, Mama, ich habe mich gut festgehalten). Man, da verpasst ihr echt was!

to be continued...

 

17.8.07 00:09


...die Fortsetzung

Schule
Die Schulen hier ist echt cool, aber nicht zum lernen! Hier darf man machen was man will. Kaugummi kauen, reden, rumlaufen, tanzen, singen, mit seinem HAndy spielen und telefonieren und noch viiieeel mehr. Das stoert die meissten Lehrer nicht. Vom Niveau her ist das aber auf keinen Fall vergleichbar mit Deutschland, hier denken alle, dass die deutschen ja sehr intelligent sind. Zum Beispiel werde ic hier auch fuer sehr schlau gehalten, weil ich 3 Sprachen spreche (mit Portugiesich 4). Es faengt morgend um 7 Uhr an, das ist nicht so cool, weil man dann geistig noch im Bett sit. Aber dafuer ist die Schule dann um 11.25 vorbei. Es gibt nur 1 Pause, die 15 Minuten dauert, und die Stunden dauern immer 50 Minuten.

Geld
Hier sind slebst Leute, die in Deutschland recht bescheiden leben, echt reich. Die Waehrung hier heisst Reais, 1 Real sind ungefaehr 2.50 oder 3 Euro. Doch die meissten Dinge kosten hier noch weniger Reais als Euro. Eine 1,5 l Flasche Wasser kann man hier shcon fuer 0,15 oder 0,2 oder sowas Reais kaufen, das sind 0,05 Euro! Doch obwohl hier keiner viel GEld hat sind alle offen, freuen sich immer ueber Besuch, und wenn dieser kommt wir auch reichlich viel gekocht, damit ja keiner hungrig das Haus verlassen muss. Was mich zum naechsten Punkt, der

Lebensfreude
bring. Hier wird staendig gelacht. Und wenn man mal 5 Minuten nicht lach, dann wird man direkt gefragt, ob man traurig ist. Wer sich in Deutschland so verhaelt wird direkt als bescheuert eingestuft. Aber das Leben ist nunmal schoen, und hier wird es gefeiert, dass man die Ehre hat, auf dieser Welt zu leben. Das mag ein bisschen kindisch scheinen, aber ich habe mich sehr schnell daran gewoehnt, und es geht einem besser, wenn man lacht, als wenn man immer nur Ernst ist.

So... das war nur ein Anfang,wie gesagt, die ersten Beobachtungen, aber da wird von Zeit zu Zeit immer mehr dazu kommen! Ansonsten wuensche ich noch einen schoenen Tag!

19.8.07 06:12


?

oi, tudo bem?

so, ich bin jetzt schon einige zeit hier (ich glaube heute sind es 25 Tage), und ich fuehle mich hier super wohl. Ich werde hier von meiner Mutter allen als ihre Tochter (manchmal auch "meine deutsche Tochter" vorgestellt, das ist echt prima. Ihr groesster Wunsch war immer eine Tochter, klar, bei 6 Bruedern und 2 Soehnen, und jetzt kann sie alles "an mir ausleben" (keine Sorge, das tut nicht weh :D ). Zum Beispiel solche Dinge wie Manikuere oder sowas. Und ich finde das auch cool, da meine deutsche Mutter (ich nehme jetzt mal nicht das Wort,dass mit A anfaengt und mit LT aufhoert) sehr lebenserfahren ist. Und jetzt sehe ich mal was es fuer Vor- und Nachteile hat, eine junge Mutter zu haben, die sehr oft zu Hause ist. Aber das mit der Manikuere hier sit auc echt klasse. Die kostet 6 Reais, inklusive Nagellack, das sind etwa 2 Euro. Dafuer haben die hier wenig Hygiene oder sowas. Zum Beispiel bei der Manikuere,die Waschen die Scheren nicht, oder benutzen die Handtuecer die sie unterlegen eine Woche lang. Und wenn man in Restaurants geht, dann steht da das Essen nciht erst seit 5 Minuten... Zuhause trinkt man auch Wasser gerne aus einem Glas, alle, und auf derStrasse wurde mir geraten in dem ersten Monat kein Essen zu kaufen, weil ich das nicht gewoehnt bin, wenn sich da Sand oder Staub oder sowas mit einmischt.

Naja, was gibt es sonst noch zu erzaehlen? Zu viel, ich bin jetzt zu faul, um mehr aufzuschreiben...

Aber "bald" :D

Ansonsten freue ich mich immer ueber eMails, auch wenn ich sie nciht direkt beantworte!!

Beijo

26.8.07 21:09





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