Ein Schuljahr Brasilien - und noch viel mehr...

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"Und, ist es in Brasilien anders?" - "Nee, eigentlich ist alles gleich!"

Oi!

Ja, auch wenn man das nich gluabt aber Kinder verstehen tatsaechlich Ironie. Ansonsten kurz: Brasilien heisst ja nicht Deutschland und befindet sich auch nicht dort, wir Deutschland ist. Es IST anders hier. Deshalb habe ich beschlossen, einfach mal ein paar Dinge aufzuschreiben, die ich in den ersten Tagen ziemlich anders fande.

Essen
Ja, das Essen hier... Wenn ich das mal so sagen kann: Sobald ich nur ein bisschen hungrig bin, kann ich davon ausgehen, dass hier alle um mich herum schon vor Hunger tot umgefallen sind. Selbst in den USA wird nicht so ungesund und viel gegessen wie hier!

Strassen
Brasilianische Strassen zu ueberqueren ist eine Exstremsportart - zumindest bei mir in der Stadt. Das ist naemlich alles ein bisschen schwierig. Die Autos haben hier zwar Ampeln, aber die Fussgaenger nicht, und meisstens auch keinen Zebrastreiffen. Also mache ich das immer so: Ich schaue ob ekin Auto kommt, bzw. weil eigentlich immer eins kommt, wie weit es nich weg ist. Und dann renne ich. Aber man gewoehnt sich daran. Das als Fussgaenger. Als Autofahrer ist das auch nicht so leicht. Wer hierin Brasilien seinen Fuehrerschein macht, der hat nirgendwo mehr Probleme, Auto zu fahren. Die Fahr von Uberlândia nach Patos war echt holprig, ein Schlagloch flogt dem anderen. (Ausserdem sind wir zwischen brennenden Bueschen an der Seite vorbeigefahren, das war echt Abenteuer. Mein Gastonkel meinte nur, dass ich das auf keinen Fall meinem Vater sagen darf.) Ich weiss nicht, ob es hier so etwas wie die StVO oder sowas gibt. Hier in Patos gibt es echt viele Motorraeder und Fahrraeder, und meine Gastmutter hat mir schon erzaehlt, dass es hier sauviele Unfaelle gibt, gerade weil sich niemand an die Regeln haelt. Aber die coolste Strasse ist die zu unserer Farm. Die ist naemlich nicht geteert, sondern da ist so roter Sand drauf. Und die hat Schlagloecher und Huegel und Rillen davon kann der Rest nur traeumen. AUsserdem sind da immer Kuehe drauf, die ausgebuechst sind. Da muss man vorsichtig sein. An meinem ersten wochenende haben mien aelterer Gastbruder und ich uns hinten auf den Pick-Up gestellt, als wir gefahren sind. DAS war sooooooo cool (kine Angst, Mama, ich habe mich gut festgehalten). Man, da verpasst ihr echt was!

to be continued...

 

17.8.07 00:09


Angekommen - 10 Tage danach

Oi!

 Das wird ein Kurzresumee, eigentlich wollte ich laenger schreiben, ich hatte auch schon den Text feritg, aber dann beschloss dieser brasilianische Computer sich aufzuhaengen. Jetzt wird mein Text einen veraergerten Unterton ahben, was ich eigentlich nciht wollte. MIST! Dann werde ich jetzt erst mal mit den ersten beiden Tagen anfangen, und dann einen freundlicheren Text das naechste mal schreiben. Und nochwas: bite nicht ueber die Gramatik aergern, ich wechsle hier zwischen deutsch, englisch und portugsiesisch, da kommt das schonmal vor.

Tag -1 - 31.7.
Gegen 6 Uhr aufgestanden. Noch ein letztes Mal Cornflakes gefruehstueckt, dann mit Mama und Papa ab zum Flughafen. Flug Frankfurt-Muenchen (planmaessig 8.55 bis 9.50) flog gegen 9.20 los kam gegen 9.50 Uhr an. Am Flughafen trafen ir andere Menschen von AFS, und gingen zusammen zum Gate. Auf mienen FLugtickets steht MR Katharina S. Hatte schon Angst, dass ich deshalb nicht on Board darf, klappte aber alles ganz gut. 12 Stunden Flug sind echt endlos, aber ich war froh, weil ich ehrlich gesagt auch Angst hatte, vor dem was mich in São Paulo erwarten wuerde. Ich ging von einer Busfahrt aus. Aber es kam anders. Wir wuerden alle im MONACO HOTEL SÂO PAULO schlafen. Meine Zimmernahcbrain war nett. Ab jetzt wuerde ich ein Jahr lang auf harten Betten schlafen und das Toilettenpapier NICHT in die Toilette schmeissen.

 Tag 1 - 1.8. Um 5.30 aufstehen, fruehstuecken (das ist alles SEHR suess hier, selbst gesuesten Kaffe finden die bitter, wenn da nicht 10 KG Zucker dirn sind). Als Gruppe von 30 Menschen (manche waren schon eg, manche wuerden noch gehen) ging es ab zum internationalen Flughafen. Dann reisten wir als kleine Gruppe von 5 Menschen mit einer AFS-Volunteer weiter zum Inlandsflughafen(der mt dem Unfall, you remember?) Aber Aufgrund dieses Unfalls ging der Flug von Fred und mir nach Uberlândia doch vom internationalen FLughafen. Wir setzen die anderen ins Flugzeug und sprangen in den naechsten Bus zurrueck. Zum Glueck hatten wir noch genug Zeit um bei Pizza Hut zu essen! In Uberlândia wuden Fred und ich jeweils von unseren Familien abgeholt, wir wohnen in der gleichen Stadt, was sich spaeter als ziemlich cool erweisen wird.  Wir assen etwas in der Shopping Mall, und fuhren nach Patos de Minas. Meine neue Heimat. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinner, doch, ich ging sehr frueh ins Bett weil ich vollkommen fertig war.

 

Also, seit bereit fuer mehr,

beijoooos de katharina

12.8.07 00:28


Gepäck

Ui.

Heute war der Stress groß! Nachdem im Chaos noch schnell der Koffer gepackt wurde (danke Mama!) rasten wir zum Flughafen, um dort ein late night check in zu machen. Insgesamt durfte ich 20 kg Gepäck haben. Durch Saxophon wurden es aber 26,5. Da ich aber nicht mit einem bestimmten schlagmichtot-Tarif reise kostet ein Kilo Übergepäck 30€. Da war die Freude groß. zum Glück rief aber der nette Herr vom Schalter seinen Chef an der irgendwas sagte, egal. Auf jeden Fall der Schluss der Sache ist, dass ich mein Saxophon jetzt bis zum Gate mit mir trage, wie einen Kinderwage o.Ä. und dann wird er entweder soch noch in den Frachtraum verladen, oder ich trage ihn als Handgepäck bei mir.

 

keine 8 Stunden mehr bis Abflug - uahhh

 

Beijo, Katharina 

30.7.07 23:56


HIER.

Das ist - gut sichtbar - der erste Eintrag in meinem Blog. Dieser sieht auch noch nicht sehr schön aus, das wird sich aber hoffentlich mit steigender Anzahl ändern. Es sind keine 2 Wochen mehr, dann fliege ich hier weg. Ich bin schon sehr aufgeregt. Und ich freue mich riesig! Naja, das sollte erstmal der erste Eintrag sein, bald mehr,

beijos, Katharina 

19.7.07 01:02


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